Aktuelles So geht’s: Objektstrategien erfolgreich entwickeln
In der Schweiz haben die Gebäude der öffentlichen Hand einen Wert von rund 300 Milliarden Franken (Quelle: BWO).
Sie als Eigentümerin müssen dafür sorgen, dass dieser Wert langfristig erhalten bleibt. Dazu braucht es eine sorgfältige Bewirtschaftung und regelmässige werterhaltende Investitionen.
Doch Ihre finanziellen Mittel für die Immobilien sind begrenzt. Sie können nicht alle Gebäude gleichzeitig sanieren und in einem Topzustand erhalten.
In welche Gebäude sollten Sie also prioritär investieren? Wo ist eine Sanierung notwendig? Und welche Massnahmen können noch warten?
Genau hier setzt die Objektstrategie an.
Sobald Sie dadurch einen klaren Überblick über Ihr Immobilienportfolio haben, können Sie die Entwicklung jedes einzelnen Gebäudes gezielt bestimmen.
Deshalb steht in dieser Ausgabe der dritte Schritt im Fokus: die Erarbeitung Ihrer Objektstrategie.

Was ist eine Objektstrategie?
Die Objektstrategie definiert die langfristige Ausrichtung Ihrer Liegenschaft hinsichtlich Investitionen, Nutzung und Standort. Dabei werden der Zustand des Gebäudes, die Sicherheit, die Bedürfnisse der Nutzenden und Ihre Ziele als Eigentümerin berücksichtigt.
So können Sie festlegen, ob Sie das Gebäude im heutigen Zustand weiterführen, sanieren, weiterentwickeln, anders nutzen, ersetzen oder verkaufen möchten. Diese Entscheide bestimmen anschliessend, wo Sie investieren, wann Sie handeln und welche Ausgaben tatsächlich notwendig sind.
Sie berücksichtigen:
Als Beispiel: Eines Ihrer Gebäude benötigt in den nächsten Jahren eine umfassende Instandsetzung. Bei der Bearbeitung der Objektstrategie meldeten die Nutzenden das Bedürfnis nach mehr Raumflächen. Damit müssen Sie vor der Sanierung abklären, ob hier eine Erweiterung, Aufstockung oder dergleichen sinnvoller wäre als eine reine Sanierung.
Wie wird eine Objektstrategie erarbeitet?
Um die passende Objektstrategie festzulegen, sollten verschiedene Aspekte analysiert werden:
Bausubstanz
In welchem Zustand befindet sich Ihr Gebäude? Gibt es besondere Anforderungen an die Sicherheit, beispielsweise hinsichtlich Erdbebensicherheit, Hindernisfreiheit, Schadstoffen oder Denkmalschutz?
Nutzung und Standort
Erfüllt Ihr Gebäude weiterhin die Bedürfnisse der Nutzenden? Sind die Flächen und der Ausbaustandard geeignet? Ist das Gebäude gut erreichbar? Bietet der Standort Potenzial für eine Weiterentwicklung oder eine neue Nutzung?
Die aus Interviews oder Workshops gewonnenen Informationen werden anschliessend bewertet, gewichtet und zusammengeführt, um die passende Objektstrategie festzulegen. Ziel ist es, Ihre Gebäude zukunftsorientiert auszurichten, den dazu notwendigen Handlungsbedarf abzuleiten und die daraus resultierenden Investitionen zu ermitteln.
Grundsätzlich gibt es drei strategische Stossrichtungen: Halten, Entwickeln oder Abstossen. Abhängig von Ihren Zielen und den Besonderheiten Ihres Immobilienportfolios können weitere untergeordnete Objektstrategien definiert werden.
Welche Auswirkung hat eine Objektstrategie auf die Immobilie?
Wenn Sie mehrere Schulen, Verwaltungsgebäude, Sportanlagen oder andere öffentliche Gebäude bewirtschaften, müssen Sie früher oder später in jedes davon investieren. Doch jedes Gebäude hat eigene Bedürfnisse, eine unterschiedliche Bedeutung und eine andere Zukunft.
Ihre Objektstrategien helfen Ihnen, für jedes Gebäude die passenden Entscheide zu treffen.
Langfristige Entwicklung planen
Sie legen fest, ob ein Gebäude erhalten, umgenutzt, verdichtet, verkauft oder langfristig zurückgebaut werden soll. Dieser Entscheid beeinflusst die notwendigen Investitionen, die verbleibende Nutzungsdauer und den langfristigen Wert des Gebäudes.
Werterhalt gezielt steuern
Alle Gebäude auf dem bestmöglichen Niveau zu erhalten, wäre zu teuer. Mit einer Objektstrategie legen Sie fest, bei welchen Gebäuden Sie aktiv in den Werterhalt oder in den Ausbau investieren und bei welchen Sie einen kontrollierten Wertverzehr akzeptieren.
Finanzielle Mittel gezielt einsetzen
Anstatt Ihr Budget gleichmässig zu verteilen, investieren Sie dort, wo Ihre Mittel den grössten Nutzen bringen: für den Werterhalt, eine höhere Energieeffizienz, eine bessere Nutzung des Gebäudes oder die Reduktion von Risiken.
Eine klar definierte Objektstrategie bildet die Grundlage für nachhaltige Investitionsentscheide und eine wertorientierte Immobilienbewirtschaftung.
Sie als Eigentümerin müssen dafür sorgen, dass dieser Wert langfristig erhalten bleibt. Dazu braucht es eine sorgfältige Bewirtschaftung und regelmässige werterhaltende Investitionen.
Doch Ihre finanziellen Mittel für die Immobilien sind begrenzt. Sie können nicht alle Gebäude gleichzeitig sanieren und in einem Topzustand erhalten.
In welche Gebäude sollten Sie also prioritär investieren? Wo ist eine Sanierung notwendig? Und welche Massnahmen können noch warten?
Genau hier setzt die Objektstrategie an.
Sobald Sie dadurch einen klaren Überblick über Ihr Immobilienportfolio haben, können Sie die Entwicklung jedes einzelnen Gebäudes gezielt bestimmen.
Deshalb steht in dieser Ausgabe der dritte Schritt im Fokus: die Erarbeitung Ihrer Objektstrategie.

Was ist eine Objektstrategie?
Die Objektstrategie definiert die langfristige Ausrichtung Ihrer Liegenschaft hinsichtlich Investitionen, Nutzung und Standort. Dabei werden der Zustand des Gebäudes, die Sicherheit, die Bedürfnisse der Nutzenden und Ihre Ziele als Eigentümerin berücksichtigt.
So können Sie festlegen, ob Sie das Gebäude im heutigen Zustand weiterführen, sanieren, weiterentwickeln, anders nutzen, ersetzen oder verkaufen möchten. Diese Entscheide bestimmen anschliessend, wo Sie investieren, wann Sie handeln und welche Ausgaben tatsächlich notwendig sind.
Sie berücksichtigen:
- den baulichen und energetischen Zustand des Gebäudes
- die sicherheitstechnischen Anforderungen
- die heutigen und zukünftigen Bedürfnisse der Nutzenden
- Ihre Ziele als Eigentümerin
- das Entwicklungspotenzial des Standorts
Als Beispiel: Eines Ihrer Gebäude benötigt in den nächsten Jahren eine umfassende Instandsetzung. Bei der Bearbeitung der Objektstrategie meldeten die Nutzenden das Bedürfnis nach mehr Raumflächen. Damit müssen Sie vor der Sanierung abklären, ob hier eine Erweiterung, Aufstockung oder dergleichen sinnvoller wäre als eine reine Sanierung.
Wie wird eine Objektstrategie erarbeitet?
Um die passende Objektstrategie festzulegen, sollten verschiedene Aspekte analysiert werden:
Bausubstanz
In welchem Zustand befindet sich Ihr Gebäude? Gibt es besondere Anforderungen an die Sicherheit, beispielsweise hinsichtlich Erdbebensicherheit, Hindernisfreiheit, Schadstoffen oder Denkmalschutz?
Nutzung und Standort
Erfüllt Ihr Gebäude weiterhin die Bedürfnisse der Nutzenden? Sind die Flächen und der Ausbaustandard geeignet? Ist das Gebäude gut erreichbar? Bietet der Standort Potenzial für eine Weiterentwicklung oder eine neue Nutzung?
Die aus Interviews oder Workshops gewonnenen Informationen werden anschliessend bewertet, gewichtet und zusammengeführt, um die passende Objektstrategie festzulegen. Ziel ist es, Ihre Gebäude zukunftsorientiert auszurichten, den dazu notwendigen Handlungsbedarf abzuleiten und die daraus resultierenden Investitionen zu ermitteln.
Grundsätzlich gibt es drei strategische Stossrichtungen: Halten, Entwickeln oder Abstossen. Abhängig von Ihren Zielen und den Besonderheiten Ihres Immobilienportfolios können weitere untergeordnete Objektstrategien definiert werden.
Welche Auswirkung hat eine Objektstrategie auf die Immobilie?
Wenn Sie mehrere Schulen, Verwaltungsgebäude, Sportanlagen oder andere öffentliche Gebäude bewirtschaften, müssen Sie früher oder später in jedes davon investieren. Doch jedes Gebäude hat eigene Bedürfnisse, eine unterschiedliche Bedeutung und eine andere Zukunft.
Ihre Objektstrategien helfen Ihnen, für jedes Gebäude die passenden Entscheide zu treffen.
Langfristige Entwicklung planen
Sie legen fest, ob ein Gebäude erhalten, umgenutzt, verdichtet, verkauft oder langfristig zurückgebaut werden soll. Dieser Entscheid beeinflusst die notwendigen Investitionen, die verbleibende Nutzungsdauer und den langfristigen Wert des Gebäudes.
Werterhalt gezielt steuern
Alle Gebäude auf dem bestmöglichen Niveau zu erhalten, wäre zu teuer. Mit einer Objektstrategie legen Sie fest, bei welchen Gebäuden Sie aktiv in den Werterhalt oder in den Ausbau investieren und bei welchen Sie einen kontrollierten Wertverzehr akzeptieren.
Finanzielle Mittel gezielt einsetzen
Anstatt Ihr Budget gleichmässig zu verteilen, investieren Sie dort, wo Ihre Mittel den grössten Nutzen bringen: für den Werterhalt, eine höhere Energieeffizienz, eine bessere Nutzung des Gebäudes oder die Reduktion von Risiken.
Eine klar definierte Objektstrategie bildet die Grundlage für nachhaltige Investitionsentscheide und eine wertorientierte Immobilienbewirtschaftung.